
Karoline Taffertshofer – zwei Welten, eine Haltung
Ich bin Karoline Taffertshofer – seit 2007 Grundschullehrerin und seit 2016 mit eigener Praxis tätig. Lange habe ich diese beiden Welten getrennt voneinander betrachtet. Heute weiß ich, wie eng sie zusammengehören.
Im Schulalltag erlebe ich täglich, wie Kinder, Eltern und Lehrkräfte unter Stress stehen. Wie schwer Lernen wird, wenn ein Nervensystem in Alarm ist. Wie viel Kraft es kostet, zu funktionieren, wenn die eigene innere Sicherheit verloren geht. Und in meiner Praxis erlebe ich, was sich verändern kann, wenn wir genau dort ansetzen: nicht nur bei dem, was ein Mensch denkt oder tut, sondern bei dem, was sein Nervensystem längst gelernt hat.
Zwei Welten, die sich gegenseitig brauchen
Heute verbinde ich meine Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten Schule mit meiner therapeutischen Arbeit und der Neurospirituellen Integration.
Dabei schöpfe ich aus zwei Quellen: aus der Präzision der Neurobiologie und aus der Tiefe energetischer Heilkunst.
Meine Erfahrung aus dem Schulalltag hält diese Arbeit gleichzeitig nah am wirklichen Leben. Ich kenne nicht nur die Theorie hinter Stress, Regulation und Beziehung. Ich kenne Klassenzimmer, Elterngespräche, Prüfungsdruck, volle Tage und die Momente, in denen man eigentlich längst eine Pause bräuchte und trotzdem weitermacht.
Was mich ausmacht
Ich kenne Schule aus unterschiedlichen Perspektiven: die Kinder, deren Verhalten oft etwas erzählt, das sich mit Worten noch nicht ausdrücken lässt. Die Eltern, die zwischen Sorge, Verantwortung und Erschöpfung stehen. Und die Lehrkräfte, die jeden Tag für andere da sind und dabei ihre eigenen Grenzen manchmal erst sehr spät wahrnehmen.
Aus dieser Erfahrung ist meine Arbeit entstanden.
Nicht als Gegenentwurf zur Schule, sondern als Raum für das, was im Alltag häufig zu wenig Platz bekommt: Zeit. Wahrnehmung. Regulation. Ein genauer Blick auf das, was unter der Oberfläche wirkt.
Denn Veränderung beginnt für mich dort, wo ein Mensch wieder Zugang zu seiner eigenen Sicherheit bekommt.
Warum mir diese Arbeit persönlich wichtig ist
Auch ich kenne Zeiten, in denen mich Schule viel Kraft gekostet hat. Das Leben selbst war dabei eine meiner wichtigsten Lehrmeisterinnen. Gleichzeitig durfte ich erfahren, wie wertvoll es sein kann, nicht alles allein tragen zu müssen. Fortbildungen, therapeutische Begleitung und Menschen, die mir als professionelles Gegenüber zur Seite standen, haben meinen eigenen Weg entscheidend geprägt.
Diese Erfahrung fließt heute in meine Arbeit ein.
Ich möchte Menschen keinen fertigen Weg vorgeben. Ich möchte einen geschützten Raum schaffen, in dem sie wieder wahrnehmen können, was sie selbst brauchen – und aus dieser inneren Sicherheit heraus neue Wege finden.
Genau daraus ist Kraftfeld entstanden: ein Raum für Menschen, die sich selbst wieder sicherer spüren und aus dieser Sicherheit heraus ihren eigenen Weg gehen möchten.
